Use Case: Amazon Vendor

Amazon-Vendor-Belege mit EDI automatisch verarbeiten

Verkaufe als Hersteller oder Lieferant direkt an Amazon – und bleib dabei in deinem gewohnten ERP.

  • Erfülle Amazons EDI-Standards von Anfang an
  • Bestellungen, Lieferavise und Rechnungen laufen automatisiert zwischen Amazon und ERP
  • Keine manuelle Nacharbeit bei Artikeln, Mengen oder Belegen

Deine Vorteile

Warum EDI für dein Geschäft als Amazon Vendor ein Must-Have ist

Als Amazon Vendor lieferst du direkt an Amazon und profitierst von dessen großer Reichweite. Wer das volle Potenzial ausschöpfen will, sollte Amazons EDI-Anforderungen unterstützen – nahtlos integriert im eigenen System.

Geschwindigkeit erhöhen

Der EDI-Austausch zwischen Amazon und deinem ERP überträgt sämtliche Geschäftsbelege nahezu in Echtzeit und macht manuelles Abtippen überflüssig.

Fehlerquote senken

EDI verhindert Fehler wie falsche Auftrags- oder Liefermengen und fehlende Bestellpositionen – und damit unnötige Mehrkosten.

Amazon-Fristen einhalten

Amazon belegt verspätete oder fehlerhafte Auftragsbestätigungen, Lieferavise und Rechnungen mit Vertragsstrafen. Mit EDI laufen Belege automatisch und fristgerecht.

International skalieren

Erweitere deine EDI-Anbindung ohne Mehraufwand auf weitere europäische Amazon-Länder, bis hin zur Direktanbindung einzelner Amazon-Lager.

Retail und Advantage

EDI passt sich deinem Amazon-Geschäftsmodell an

Mit der EDI-Anbindung an die Amazon Vendor Central steuerst du die von Amazon geforderten EDI-Geschäftsprozesse direkt aus deinem ERP – unabhängig vom Geschäftsmodell. EDI deckt das reguläre Zulieferergeschäft (Retail) und das Kommissionsgeschäft (Advantage) ab. Im Retail-Geschäft stellst du die Rechnung beim Warenversand. Im Advantage-Modell verkauft Amazon in deinem Namen und die Rechnungsstellung erfolgt erst nach Verkauf der Ware. Wechselst du das Modell, musst du keinen neuen EDI-Prozess integrieren.

  • Zu Beginn der Prozesskette sendet Amazon die Bestellung direkt in dein ERP (ORDERS).
  • Du überträgst die Auftragsbestätigung automatisch per EDI an Amazon (ORDRSP).
  • Der Versand löst automatisch die Liefermeldung an Amazon aus (DESADV).
  • Im regulären Zulieferergeschäft geht auch die Rechnung automatisch an Amazon (INVOIC).

Persönliche Beratung

Lass uns deine Amazon-Vendor-Anbindung besprechen

Wir schauen uns dein ERP und dein Amazon-Geschäftsmodell an und zeigen dir, wie sich die EDI-Anbindung passgenau umsetzen lässt.

Häufig gestellte Fragen zu EDI für Amazon Vendor

Amazon Vendor ist ein Direktbelieferungsmodell: Du verkaufst deine Ware an Amazon, Amazon verkauft sie an Endkunden weiter. Amazon Seller ist der Marktplatz, auf dem du selbst direkt an Endkunden verkaufst. EDI ist für das Vendor-Modell relevant, nicht für den Marktplatz.

Amazon erwartet von seinen Lieferanten enge Reaktionszeiten in der Prozesskette aus Bestellung (ORDERS), Bestellbestätigung (ORDRSP), Liefermeldung (DESADV) und Rechnung (INVOIC). Wer die zugehörigen Prozesse manuell statt per EDI abwickelt, riskiert, Fristen zu verpassen – und damit Vertragsstrafen und zusätzlichen Aufwand. Mit EDI laufen alle vier Prozesse automatisch und fristgerecht.

Im Amazon Vendor Retail-Geschäft belieferst du Amazon und stellst die Rechnung beim Warenversand. Im Advantage-Modell verkauft Amazon die Ware in deinem Namen; die Rechnungsstellung erfolgt erst nach Verkauf, weshalb hier der EDI-Prozess INVOIC entfällt. Die EDI-Anbindung von JTL bildet beide Modelle flexibel ab.

Ja. Die Anmeldung bei der Amazon Vendor Central und die vertragliche Aufnahme als Lieferant nimmst du selbst direkt mit Amazon vor, die Zugangsdaten dafür erhältst du von Amazon. Über das Portal richtest du die grundlegenden EDI-Einstellungen ein; die technische Anbindung an dein ERP übernehmen wir.

Ja, die EDI-Anbindung lässt sich auf weitere europäische Amazon-Landesgesellschaften ausweiten. Auch eine EDI-Direktanbindung einzelner Amazon-Lager ist möglich.

Amazon bietet zusätzlich die EDI-Prozesse PRICAT (Artikelstammdaten an Amazon), SLSRPT (Verkaufsdatenberichte von Amazon) und INVRPT (Lagerstandsberichte von Amazon) an. Die Umsetzung hängt vom Einzelfall und der Datenqualität ab und wird individuell besprochen.